Island – Grüne Insel und Land von Eis und Feuer

Island – die wilde Insel inmitten des Atlantiks lockt mit einer einzigartigen Vielfalt von Landschaftsformationen. Während unserer dreiwöchigen Gruppenreise erkunden Sie mit maximal sieben Mitreisenden diese ungewöhnliche Destination und finden sich wieder in einem Land, in dem grüne Wiesen zwischen den Eisflächen massiver Gletscher und Dampfschwaden heißer Vulkanquellen keine Seltenheit sind.

Ihre Entdeckungstour führt Sie selbstverständlich zu den bekanntesten touristischen Wahrzeichen der Insel. Dazu gehören neben der Hauptstadt Reykjavík das Geothermalgebiet Geysir und einige atemberaubende Wasserfälle. Zusätzlich erkunden wir auch viele eher unbekannte und abseits der Touristenrouten gelegene Sehenswürdigkeiten wie das isländische Hochland oder die ganz im Norden gelegene Stadt Akureyri. Zwischen den einzelnen Wanderungen erleben Sie auf abgelegenen Bauernhöfen die ursprüngliche Form isländischer Kulinarik und entspannen inmitten der unberührten Natur.

Highlights dieser 22-tägigen Erlebnis- und Wanderrundreise in Minigruppen

  • Reykjavík und die Halbinsel Reykjanes
  • Südwest-Island (Þingvellir, Geysir, Gullfoss)
  • Zentrales Hochland
  • Süd-Island (Dyrhólaey, Skógar, Þórsmörk, Vestmannaeyjar)
  • Ost-Island (Húsey, Ostfjorde)

Reiseverlauf                                                                                         

  1. Tag: Ankunft in Keflavík

Sie erreichen Island am internationalen Flughafen Keflavík. Nach einem Treffen mit Ihrer Reiseleitung können Sie sich abhängig von Tageszeit und persönlichen Prefärenzen auf Island einleben: Starten Sie mit einem individuellen Spaziergang eine erste Erkundung oder tanken Sie mit einem heißen Bad noch einmal Kraft für die bevorstehenden Wanderungen. In Grindavík, unserem ersten Übernachtungsort auf der Halbinsel Reykjanes, können wir den Fischereihafen erkunden und am Alltag in einer typischen isländischen Kleinstadt teilhaben.

Übernachtung: Grindavík

  1. Tag: Von Reykjanes zu den touristischen Highlights

Wir verlassen die Reykjanes-Halbinsel in aller Frühe und fahren von der Südküste Islands in den Nationalpark Þingvellir, der in geologischer und historischer Hinsicht interessante Einblicke bietet. Anschließend erkunden wir weitere Attraktionen, wie die heißen Quellen im Geothermalgebiet Geysir mit ihren meterhohen Wasserfontänen und der spektakuläre Wasserfall Gullfoss.
Von hier aus, dem Beginn der Hochlandpiste Kjölur, starten wir unsere Expedition in das isländische Hochlandplateau.

Übernachtung: Zentrales Hochland/Kerlingarfjöll

  1. Tag: Kerlingarfjöll und Halbinsel Tröllaskagi

Die erste planmäßige Wanderung führt durch Kerlingarfjöll, ein im Hochland gelegenes Geothermalgebiet, das eine Menge Naturkontraste in sich vereint. Schneeverwehungen wechseln sich mit heißen Dampfschwaden vulkanischer Quellen ab, das eisige Weiß wird von grünen Moosteppichen, schwefelhaltigen Mineralablagerungen und bunten Gesteinsformationen unterbrochen. In der zweiten Tageshälfte geht es Richtung Norden zur Halbinsel Tröllaskagi, die vom Grün saftiger Wiesen dominiert wird.

Übernachtung: Nord-Island/Tröllaskagi

  1. Tag: Das grüne Svarfaðardalur inmitten der Berge

Unsere nächste Etappe ist das Tal Svarfaðardalur auf der Halbinsel Tröllaskagi. Inmitten der von Gletschern bedeckten Gebirgsformationen liegen ausufernde Basaltplateaus und geschützte grüne Täler. Von hier aus erkunden wir auf ausgedehnten Wanderungen die Umgebung, optional können von der Hafenstadt Dalvík aus auch Angel-, Reit- oder Walbeobachtungstouren unternommen werden.

Übernachtung: Nord-Island/Tröllaskagi

  1. Tag: Über Akureyri zum Mývatn

Am fünften Tag führt unser Weg von Tröllaskagi über Akureri zum Mývatn. Dabei nutzen wir den Aufenthalt in Akureyri zu einem kurzen Einkaufstrip, bevor wir wieder in die Ruhe des isländischen Landes abtauchen. Das traditionelle und von harten Entbehrungen bestimmte Leben in den vergangenen Jahrhunderten lässt sich während eines Besuchs auf dem Torfgehöft Laufás nachvollziehen. Mit einem kurzen Zwischenstopp am Góðafoss besuchen Sie einen weiteren spektakulären Wasserfall. Zum Abschluss des Tages entspannen Sie in Laugar in einem Schwimmbad, das über einer der ersten als Badeplatz genutzten heißen Quellen der Insel errichtet wurde oder erkunden alternativ die Gegend rund um den See Mývatn.

Übernachtung: Mývatn-Region/Reykjahlíð

  1. Tag: Geothermie am „Mückensee“

Der Mývatn (zu deutsch „Mückensee“), ist ein weiteres Gebiet im Norden Islands, das wegen seiner geothermischen Aktivität gerne von Touristen besucht wird. Dabei sind es nicht nur die natürlichen Landschaftsformationen wie der Ringkrater Hverfjall oder der Pseudokrater bei Skútustaðir, die mit Einblicken in die vulkanische Vergangenheit und Gegenwart der Insel locken. Auch die moderne Nutzbarmachung der Geothermie in Form des Kraftwerks Krafla gehört zu den häufigen Zielen in dieser Gegend. Bei entsprechend guten Wetter- und Windverhältnissen ist auch die Buchung von Rundflügen möglich.

Übernachtung: Mývatn-Region/Reykjahlíð

  1. Tag: Der Vatnajökull-Nationalpark und die Kraft des Wassers

Der siebte Tag der Reise steht – als Kontrast zu den Vulkanaktivitäten des Vortags – ganz im Zeichen des Wassers. Wir erkunden den Nationalpark Vatnajökull und berauschen uns an dem spektakulären Canyon Jökulsárgljúfur. Das Highlight des Tages ist der Dettifoss. Aus mehr als 45m Höhe stürzt sich dieser mächtigste Wasserfall Europas in die Tiefe. Richtig erfahrbar wird diese ungeheure Kraft aber erst, wenn man sich den Kaskaden bis auf wenige Meter nähert. Kurze Wanderungen führen uns außerdem an die Basaltformationen von Hljóðarklettar und die Schlucht Ásbyrgi, wo laut isländischer Mythen die Götter ihre Spuren hinterlassen haben.

Übernachtung: Mývatn-Region/Reykjahlíð

  1. Tjörnes – Vulkankrater mit Blick auf den Polarkreis

Über den Kislevegur führt Ihr nächster Reiseabschnitt auf die Halbinsel Tjörnes. Diese Gegend im Norden Islands wird nur selten von Touristen aufgesucht. Wir erreichen das Kap Rauðinúpur nach einer ausgedehnten Wanderung und können die abwechslungsreiche Vogeltierwelt kennenlernen. Basstölpel, Papageitaucher und Trottellummen haben in den kargen Felsen in in direkter Nähe des Polarkreises ihre Nistplätze. Dem aufmerksamen Beobachter entgeht dabei nicht, dass wir uns innerhalb eines Vulkankraters befinden, der von Wind und Wetter stark erodiert wurde.

Übernachtung: Nordost-Island/Langanes

  1. Tag: Freier Tag am Meer

Auch an Ihrem 9. Reisetag steht die isländische Tierwelt im Fokus der Erkundung. Auf einer Wanderung entlang der Küste der Halbinsel Langanes begegnen Ihnen weiterhin viele Arten von Seevögeln: So befindet sich an der Steilküste Hrafnabjörg eine riesige Basstölpel-Kolonie. Während des Fußmarsches begegnen wir außerdem der lokalen Robbenpopulation und können anhand alter Bauernhofruinen einen Eindruck davon gewinnen, welche Härten und Mühen das Leben auf Island für seine früheren Einwohner bereit hielt.

Übernachtung: Nordost-Island/Langanes

  1. Tag: Die unberührte Nordostküste

Die Buchten und Fjorde an der Nordostküste Islands sind ebenfalls eine bisher eher unbekannte Tourismusregion. Wir folgen der Hellisheiði, der höchstgelegenen Passstraße der Insel, von wo aus wir unseren Blick über die weite Ebene der Hróarstunga schweifen lassen. Während unserer Fahrt durch die weitgehend unbewohnte rauhe Natur machen wir Zwischenstationen bei den heißen Quellen im östlichen Selárdalur und dem Torfgehöft Bustarfell.

Übernachtung: Ost-Island/Hróarstunga

  1. Tag: Von Robben und angriffslustigen Möwen – die Farm Húsey

Schon von Weitem stechen die blauen Häuser der Farm Húsey aus der Landschaft heraus und fesseln den Blick der Reisenden. Hier bieten sich inmitten dichter Salzwiesen und kleiner Dünen viele Möglichkeiten zu Reittouren oder ausgedehnten Spaziergängen. Zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher und auch seltener Seevögel dominiert die Große Raubmöwe – auch Skua genannt – die Küstenabschnitte und attackiert jeden, der ihrem Nest zu nahe kommt. Die fischreichen Flüsse sind außerdem Lebensraum von Robben, die sich auf den unzähligen Sandbänken von ihrer Jagd auf Forellen und Lachse erholen.

Übernachtung: Ost-Island/Hróarstunga

  1. Tag: Die Ostfjorde – Über die Küstenstraße oder den alten Pass?

Der zwölfte Reisetag beginnt mit einem kurzen Ausflug nach Egilsstaðir zum Auffüllen unserer Reisevorräte, bevor wir am Wasserfall Hengifoss die Welt der Ostfjorde betreten und uns entscheiden müssen: Folgen wir der Küstenstraße entlang der unzähligen Fjorde und malerischen kleinen Fischerdörfer? Oder nehmen wir den alten Öxi-Pass zum Berufjörður mit seinem „Tal der Wasserfälle“?

Übernachtung: Ost-Island/Ostfjorde

  1. Tag: Bootsfahrt und Wanderung im Nationalpark Skadarsee

Der Südosten Islands gilt insbesondere unter den Einheimischen als der Wandertipp schlechthin. Landschaftlich ist die Gegend schon allein deshalb interessant, da der Gletscherfluss Jökulsá í Lóni sich tief in die umliegenden Berge gegraben und eine unwirkliche Kulisse aus Schluchten und Rhyolithhängen geschaffen hat. Während der Sommermonate bietet sein weitläufiges Delta dazu unzähligen Singschwänen reiche Nahrungsvorkommen. Wenn genügend Zeit bleibt, steht am Abend noch der Besuch der Gletscherlagune Jökulsárlón auf dem Programm.

Übernachtung: Südost-Island/Suðursveit

  1. Tag: Skaftafell – Wanderung auf dem (erloschenen) Vulkan

Wir begeben uns zum Berg Skaftafell tief im Zentrum des Vatnajökull-Nationalparks. Der namensgebende Gletscher ist der größte in Europa und mehr als doppelt so groß wie die gesamte Gletscherfläche der Alpen. Tief verborgen liegen unter ihm gleich mehrere Vulkane, darunter auch der zuletzt im Jahr 2011 aktive Grímsvötn. Die besonders geschütze Lage des Skaftafell lädt nicht nur zu Wanderungen, optional auch auf dem Gletscher, ein, sondern macht auch Rundflüge äußerst reizvoll.

Übernachtung: Südost-Island/Suðursveit

  1. Tag: Auf dem Eismassiv des Vatnajökull

Völlig zu Unrecht fristen die südöstlichen Ausläufer des Vatnajökull bisher ein eher unbeachtetes Nischendasein als Wandergebiet: Riesige Gletscherzungen schieben sich unaufhaltsam in Richtung Tal und prägen die Landschaft nachhaltig. Neben Wanderungen sind hier auch Touren via Jeep oder Schneemobil beliebt und bestens dazu geeignet, die Perspektive auf das monumentale Eismassiv zu verändern. Wer dagegen den festen Boden verlassen möchte, kann dies während einer Kajaktour über die eiskalten Gletscherseen tun.

Übernachtung: Südost-Island/Suðursveit

  1. Tag: Von Lavafeldern und idyllischen Höhlen

Auf unserem Weg in Richtung Hochland kreuzen wir nicht nur die weitläufige Ebene Skeiðarársandur und das Lavafeld Eldhraun, sondern auch die Eldgjá, zu deutsch „Feuerspalte“, eine der größten Lavaspalten der Erde. Mit der Landmannahellir, einer kleinen Ebene inmitten der südisländischen Ebene, erreichen wir unser Tagesziel und genießen die Seen und Flüsse der Umgebung.

Übernachtung: Süd-Island/Südliches Hochland

  1. Tag: Landmannalaugar – Auf den Spuren der ersten Siedler

Wir verbringen den Tag in Landmannalaugar, deren heiße Quellen bereits von den ersten isländischen Siedlern als Bade- und Erholungsplatz genutzt wurden. Während der vielen attraktiven Wanderungen beherrschen intensive Farbkontraste das Blickfeld, die umliegenden Gebirgsformationen aus Rhyolith- und Obsidiangestein leuchten im Hintergrund des Gletscherflusses Jökugilskvísl. Erst am Abend kehren wir nach Landmannahellir zurück.

Übernachtung: Süd-Island/Südliches Hochland

  1. Tag: Im Schatten der Hekla

Die nächste Etappe führt uns ins Flusstal der þjórsá. Im Schatten des Vulkans Hekla bietet uns der Wasserfall Háifoss, der aus 122m Höhe in einen Canyon stürzt, einen atemberaubenden Anblick. Weitere Stationen des Tages bringen uns zurück in die Zeit der Wikinger: Die Ausgrabungsstätte Stöng und das Museum Þjóðveldisbær vermitteln ansprechende Kenntnisse über die Vergangenheit Islands. Bevor wir am Abend unsere Unterkunft am Fuße des Vulkans Eyjafjallajökull erreichen – der mit seinem Ausbruch 2010 weite Teile des europäischen Flugverkehrs behinderte – gönnen wir uns eine Entspannung im Heißwasserbad Þjórsárdalslaug.

Übernachtung: Süd-Island/Eyjafjöll

  1. Tag: Mit dem Skógafoss an die Südküste

Die Südküste Islands ist am 19. Reisetag unser Ziel: Das Kap Dyrhólaey mit seinem imposanten Lochfelsen ist unsere erste Station, die wir gemeinsam mit den örtlichen Papageitauchern erkunden. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Handelsort Vík und dem Wasserfall Skógafoss, der sich tosend in die Küstenebene ergießt. Bei gutem Wetter führt eine Wanderung in das attraktive Bergland, alternativ bietet das örtliche Heimatmuseum Einblicke in Kultur und Geschichte  der Region.

Übernachtung: Süd-Island/Eyjafjöll

  1. Tag: Westmänner oder Eyjafjallajökull? – Spaziergänge auf Vulkanasche

Am vorletzten Tag steht noch einmal eine grundlegende Entscheidung an: Ein Tagesausflug ermöglicht Ihnen den Besuch der „Westmänner-Inseln“. Die Hauptinsel Heimaey bietet Ihnen noch einmal typisch isländische Kultur, Architektur und Landschaft auf kleiner Fläche. Besonders interessant sind die immer noch gut zu erkennenden Spuren eines Vulkanausbruchs, der im Jahr 1973 die Evakuierung der gesamten Bevölkerung der Insel notwendig machte. Alternativ unternehmen wir direkt ab unserer Unterkunft eine Wanderung am Fuße des Vulkans Eyjafjallajökull oder fahren eine kurze Strecke zur Erkundung des verwunschenen Gletschertals Þórsmörk.

Übernachtung: Süd-Island/Eyjafjöll

  1. Tag: Großstadtflair in Reykjavík

Unseren letzten Reisetag verbringen wir in der isländischen Hauptstadt Reykjavík. Das historische Stadtzentrum mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten erkunden Sie dabei individuell und genießen nach den Tagen in der Natur die Rückkehr in städtisches Flair. Das abschließende Abendessen nehmen wir in Grindavík in der Nähe der „Blauen Lagune“ ein. Optional können Sie dieses aus heißen Quellen gespeiste Wellness-Freibad in direkter Nachbarschaft eines Gheothermalkraftwerks besuchen.

Übernachtung: Reykjanes/Grindavík

  1. Tag: Abreise

Sie verlassen Island wieder über den internationale Flughafen Keflavík. Gerne organisieren wir Ihren Transfer passend zu Ihrem Abflug und sagen zum Abschied von Island herzlich: Sjáumst!

 (Einzelne Änderungen des Tagesprogrammes bleiben vorbehalten.)

Inklusive

  • An- und Abreise – ab/bis Frankfurt/Main inklusive vollständiger CO₂-Kompensation(andere Flughäfen auf Anfrage)
  • Unterkunft – 21 Übernachtungen in Kategorie C, FH & HH – Schlafsackunterkunft im Mehrbettzimmer (siehe Tipps & Hinweise)
  • Verpflegung – Frühstück an allen Tagen (inklusive Getränke), Abendessen an allen Tagen außer am letzten Tag (exklusive Getränke), gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten (siehe Tipps & Hinweise)
  • Transfers – alle nötigen Transfers ab/bis Flughafen Keflavík im Allrad-Minibus (wird von der Reiseleitung gefahren, Abreise mit Nachmittags- und Abendflügen siehe Tipps & Hinweise)
  • Programm – laut Ausschreibung
  • deutschsprachige Reiseleitung​

Diese Reise gibt es auch in „kompakter Form“ – für alle, die nicht ganz so viel Zeit haben. Termine und Preise finden Sie unter den Reisedetails.

Weitere Reisedetails

Termine

Termine auf Anfrage

Reisepreis

  • EUR 4.390,- pro Person
Termine Island kompakt

Termine auf Anfrage

Reisepreis

  • EUR 3.190,- pro Person

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